Sicheres Wohnen
Eine solidarische Stadt erkennt man daran, wie sie mit denen umgeht, die am meisten Druck abbekommen: Frauen, Queere, arme Menschen, Geflüchtete und Menschen ohne Wohnung. Wir sorgen dafür, dass Nürnberg schützt, unterstützt und respektvoll behandelt - in Behörden genauso wie auf der Straße.
Migration ist kein Ausnahmezustand, sondern Teil gesellschaftlicher Realität. Nürnberg ist seit Jahrhunderten eine Stadt der Migration. Menschen mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten leben, arbeiten, lernen und streiten hier gemeinsam um gute Lebensbedingungen.
Zudem sind Gleichberechtigung, Selbstbestimmtheit und körperliche Unversehrtheit unabhängig von Geschlecht und Geschlechtsidentität universelle und unveräußerliche Menschenrechte. So schreiben es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und auch unser Grundgesetz vor. Sie gelten als universelle Grundlage für ein gleichberechtigtes Leben in Würde und Freiheit. Trotzdem müssen wir sehen, dass sich patriarchale Machtstrukturen und exklusive Weltbilder noch immer – auch in Nürnberg – behaupten. Es muss daher unsere Aufgabe sein, diesen Strukturen wo auch immer sie auftauchen entgegenzutreten und für eine Gesellschaft zu kämpfen, in der alle ein gleichberechtigtes, erfülltes und würdevolles Leben führen können.
Für DIE LINKE ist klar: Eine solidarische Stadtpolitik misst sich nicht an Herkunft, Pass oder Geschlecht und Sexualität, sondern daran, ob alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Rechte dürfen nicht an Staatsangehörigkeit oder patriarchalen Machtstrukturen gebunden sein.
