Aktuelles


DIE LINKE kan­di­diert in Nürn­berg eigen­stän­dig zur Kom­mu­nal­wahl 2020

 

Die Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung der LINKEN hat beschlos­sen, zu den Kom­mu­nal­wah­len 2020 in Nürn­berg mit einer eige­nen Lis­te anzu­tre­ten. Nach den für DIE LINKE posi­ti­ven Ergeb­nis­sen von sie­ben Pro­zent bei der Land­tags­wahl und über zehn Pro­zent bei der Bun­des­tags­wahl will die Par­tei im Früh­jahr 2020 gestärkt in den Nürn­ber­ger Stadt­rat ein­zie­hen.

Gegen­wär­tig ist DIE LINKE im Rah­men des kom­mu­na­len Wahl­bünd­nis­ses „Lin­ke Lis­te“ im Nürn­ber­ger Stadt­rat ver­tre­ten. DIE LINKE wird ihre Mit­ar­beit in die­sem Wahl­bünd­nis aus­lau­fen las­sen. Die Kan­di­da­ten­lis­te der LINKEN für die Kom­mu­nal­wahl wird auch für Men­schen aus Bür­ger­initia­ti­ven, Gewerk­schaf­ten und Ver­bän­den offen sein, die nicht Mit­glied der LINKEN sind.

DIE LINKE will sich in Nürn­berg damit in Zukunft gesell­schaft­lich brei­ter auf­stel­len und Men­schen aus ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Berei­chen in die kom­mu­na­le Arbeit ein­be­zie­hen. Dabei kann sie sich auf eine gewach­se­ne gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung und auf eine inner­halb von drei Jah­ren ver­dop­pel­te Mit­glie­der­ba­sis stüt­zen.

 

The­men­fo­ren und Posi­tio­nen

DIE LINKE wird im ers­ten Halb­jahr 2019 in kom­mu­na­len The­men­fo­ren ihr Pro­gramm zur Nürn­ber­ger Kom­mu­nal­wahl erar­bei­ten. Hier­bei wer­den inter­es­sier­te Bür­ger und Bür­gern und ver­schie­de­ne Fach­ver­bän­de ein­be­zo­gen. The­men­schwer­punk­te sind u.a. die Ver­kehrs- und Woh­nungs­po­li­tik, die Situa­ti­on der Nürn­ber­ger Kitas, Maß­nah­men gegen den Pfle­ge­not­stand und die Situa­ti­on der Kul­tur­schaf­fen­den. Aus Sicht der Par­tei ist eine Wen­de hin zu mehr sozia­ler Gerech­tig­keit die ent­schei­den­de Grund­la­ge, um Demo­kra­tie und Welt­of­fen­heit zu schüt­zen und den öko­lo­gi­schen Umbau vor­an­zu­trei­ben. Ent­spre­chend wird sich DIE LINKE bei den Kom­mu­nal­wah­len 2020 posi­tio­nie­ren.

 

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Kath­rin Flach Gomez kan­di­diert für das Euro­päi­sche Par­la­ment auf Platz 15

 

Bonn – ver­gan­ge­nes Wochen­en­de fand der Bun­des­par­tei­tag der Lin­ken in Bonn statt.

Hin­ter­grund war u.a. die Fin­dung eines Wahl­pro­gramms und die Auf­stel­lung der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für das Euro­päi­sche Par­la­ment. Für den Kreis­ver­band Nürn­ber­ger Land kan­di­dier­te unse­re Kreis­spre­che­rin Kath­rin Flach Gomez.

Nach einer erfolg­ten Stich­wahl wur­de Flach Gomez auf Platz 15 der Bun­des­lis­te der Par­tei DIE LINKE für das Euro­päi­sche Par­la­ment gewählt!

„Ich freue mich sehr über mein Wahl­er­geb­nis und zusam­men mit Anna Maria Dürr (eben­falls Kan­di­da­tin, Platz 17; Anm. für Pres­se) wer­den wir mit geball­ter Frau­en­power einen enga­gier­ten baye­ri­schen Wahl­kampf machen! Für ein inter­na­tio­na­lis­ti­sches, soli­da­ri­sches Euro­pa!“, sag­te Flach Gomez nach ihrer Wahl.

Kath­rin Flach Gomez ist 32 Jah­re alt, aus­ge­bil­de­te Gym­na­si­al­leh­re­rin, Mut­ter eines zwei­jäh­ri­gen Soh­nes und aktiv in der inter­na­tio­na­len Gleich­stel­lungs­po­li­tik sowie Basis­grup­pen­spre­che­rin der links­ju­gend [´solid] Nürn­ber­ger Land und „Cuba Sí Nürn­berg Stadt & Land“.

 

DIE LINKE. Kreisverband Nürnberg-Fürth - Kathrin Flach Gomez, Kandidatin für die Europawahl 2019, Frieden, Abrüstung, Europäische Linke

Die Bewer­bungs­re­de:

 

Mein Name ist Kath­rin Flach Gomez, ich bin 32 Jah­re alt, Mut­ter eines zwei­jäh­ri­gen Soh­nes und ver­hei­ra­tet mit einem Sal­va­do­ria­ner. Ich habe ein Lehr­amts­stu­di­um in Eng­lisch und Geo­gra­phie abge­schlos­sen und been­de gera­de, mein Mas­ter­stu­di­um in der Geo­gra­phi­schen Ent­wick­lungs­for­schung. Eng­lisch und Spa­nisch beherr­sche ich flie­ßend. Ita­lie­nisch und Fran­zö­sisch habe ich eben­falls gelernt.

Inner­halb der LINKEN enga­gie­re ich mich als Kreis­spre­che­rin im Nürn­ber­ger Land zu frau­en- und bil­dungs­po­li­ti­schen The­men, als Spre­che­rin und Mit­grün­de­rin der Basis­grup­pe von Solid und als Mit­grün­de­rin unse­rer Regio­nal­grup­pe „Cuba Si Nürn­berg Stadt und Land“ sowie im baye­ri­schen Lan­de­spre­che­rin­nen­rat von Cuba Si.

Aber nun zum eigent­li­chen The­ma, Euro­pa. Und auch, wenn es unge­wöhn­lich scheint. Unse­re Rei­se nach Euro­pa beginnt in Boli­vi­en:

Dort durf­te ich das Kon­zept des „Buen Vivir“ ken­nen­ler­nen, das in sei­ner Nach­hal­tig­keit und sozia­len Inklu­si­on ein her­aus­ra­gen­des Kon­zept für eine lin­ke Zukunfts­vi­si­on ist. Lin­ke Regie­run­gen in Boli­vi­en und Ecua­dor haben es bereits imple­men­tiert. Sie ver­pflich­ten sich ver­fas­sungs­mä­ßig dazu, nicht wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, son­dern das Wohl­erge­hen und die Gleich­be­rech­ti­gung aller in einer intak­ten Umwelt anzu­stre­ben. Dazu haben sie die Natur zum Rechts­sub­jekt erho­ben.

Außer­dem befass­te ich mich als Geo­gra­phin mit Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät und dem Erhalt der Bio­di­ver­si­tät. In Zei­ten des Kli­ma­wan­dels und knap­per wer­den­der Res­sour­cen sind Kon­zep­te wie „Buen Vivir“ oder die Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät bit­ter­nö­ti­ge Gegen­ent­wür­fe zum kapi­ta­lis­ti­schen „schnel­ler, höher, wei­ter“. Sie ver­ei­nen die öko­lo­gi­sche und die sozia­le Fra­ge und bie­ten lokal­räum­lich und glo­bal indi­vi­du­el­le Lösungs­an­sät­ze für drän­gen­de Zukunfts­fra­gen. Die EU hat die nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­zie­le, kurz die SDGs, rati­fi­ziert. Zu ihrer Umset­zung brau­chen Kon­zep­te wie das Buen Vivir drin­gend ihren Platz in einer EU-Poli­tik. Sie haben das Wohl der Bür­ge­rIn­nen, der Men­schen welt­weit und unse­res Pla­ne­ten im Sin­ne. Denn ein „Wei­ter so“ bei der Aus­beu­tung von Mensch und Umwelt durch Kon­zer­ne inner­halb des herr­schen­den kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tems darf es nicht geben!

Über Boli­vi­en geht es nach El Sal­va­dor. Das ist mei­ne zwei­te Hei­mat. Dort wur­de ich mit extre­mer Armut und kras­ses­ten Frau­en­rechts­ver­let­zun­gen kon­fron­tiert. In Form medi­zi­ni­scher Hilfs­pro­jek­te arbei­te­te ich mit mei­nem Mann, der in Kuba Medi­zin stu­diert hat, in länd­li­chen Gemein­den sowie mit loka­len Frau­en­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen, nicht zuletzt auch im Rah­men mei­ner gen­der­geo­gra­phi­schen Mas­ter­ar­beit zu den repro­duk­ti­ven Rech­ten der Frau­en in El Sal­va­dor, wo ein tota­les Abtrei­bungs­ver­bot herrscht.

Armut und gesell­schaft­li­che Macht­ge­fäl­le im Land wer­den zemen­tiert von einer von außen über­ge­stülp­ten impe­ria­lis­ti­schen Poli­tik.

In der EU-Außen­po­li­tik ist ein drin­gen­der Wan­del von der impe­ria­lis­ti­schen Bevor­mun­dung, Aus­beu­tung und Ein­mi­schung in die Ange­le­gen­hei­ten des glo­ba­len Südens, hin zu soli­da­ri­schen Part­ner­schaf­ten auf Augen­hö­he not­wen­dig.

Und nun die Brü­cke von El Sal­va­dor nach Deutsch­land und in die EU: Zusam­men mit der sal­va­do­ria­ni­schen FMLN und unse­rer Lin­ken, ver­su­chen wir gera­de, ein Jugend­aus­tausch­pro­jekt zur poli­ti­schen Bil­dung zu initi­ie­ren. Das brau­chen wir als Lin­ke auch ver­stärkt in Euro­pa. Denn der Kern lin­ker Poli­tik ist die inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät. Unser Stre­ben nach Gerech­tig­keit endet nicht an den Außen­gren­zen der EU oder an Lan­des­gren­zen.

Wir brau­chen drin­gend Wis­sen über­ein­an­der und von­ein­an­der – part­ner­schaft­lich ver­mit­telt und vor­ur­teils­frei.

Inner­halb der euro­päi­schen Lin­ken brau­chen wir mehr Dia­log auch aus­ge­hend von der Basis und nicht nur auf der Ebe­ne von Abge­ord­ne­ten und Funk­tio­nä­rIn­nen. Dann kann tat­säch­lich die Visi­on eines Euro­pas der Men­schen­rech­te ent­ste­hen, nach innen und nach außen.

Ich fas­se zusam­men, für wel­che Euro­pa­po­li­tik ich ein­ste­hen möch­te:

  • Für ein Euro­pa, das das gute Leben, das „Buen Vivir“ aller im Blick hat, statt die Inter­es­sen des Kapi­tals
  • Für ein Euro­pa der Nach­hal­tig­keit, das die Kli­ma­fra­ge mit der Fra­ge nach Kli­ma­ge­rech­tig­keit ver­knüpft
  • Für ein Euro­pa, das natür­li­che Res­sour­cen schützt, statt Kon­zern­in­ter­es­sen zu ver­tei­di­gen
  • Für ein Euro­pa des Aus­tauschs und der inter­na­tio­na­len Soli­da­ri­tät statt der Abschot­tung und des Mili­ta­ris­mus

 

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Der Orts­ver­band Nürn­berg-Süd hat einen neu­en Spre­cher­rat gewählt

 

Am 10. Janu­ar 2019 tag­te der Orts­ver­band Nürn­berg-Süd des Kreis­ver­bands DIE LINKE Nürn­berg-Fürth. Der Orts­ver­band grün­de­te sich 2008 und wählt alle 2 Jah­re einen neu­en Vor­stand. Die­ser konn­te die­ses Mal wie­der quo­tiert auf­ge­stellt wer­den. Als Sprecher*innen wur­den die bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den Mecht­hild Greim und Hans Trei­ber bestä­tigt sowie Syl­via Urban und Tim Wol­len­ha­gen neu gewählt. Damit hat sich der Vor­stand auch erheb­lich ver­jüngt.

Wir wün­schen dem neu­en Quar­tett viel Erfolg in ihrer Arbeit.

 

(Im Bild von Links nach Rechts: Hans-Georg Trei­ber, Syl­via Urban, Mecht­hild Greim, Tim Wol­len­ha­gen)

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Geden­ken an Rosa & Karl:
100 Jah­re gegen Aus­beu­tung und Krieg

 

Zum 100. Todes­tag von Rosa Luxem­burg und Karl Lieb­knecht am 15. Janu­ar lud die DIE LINKE. Nürn­berg-Fürth zu einer Gedenk-Kund­ge­bung. Rosa Luxem­burg und Karl Lieb­knecht wur­den von Reak­tio­nä­ren ermor­det, weil sie Sozia­lis­ten waren. Sie kämpf­ten für eine Welt des Frie­dens, ohne Aus­beu­tung und Unter­drü­ckung.

Es sprach Kath­rin Flach. Sie ist Kul­tur­geo­gra­phin mit dem Schwer­punkt geo­gra­phi­schen Ent­wick­lungs­for­schung und aus­ge­bil­de­te Gym­na­si­al­leh­re­rin für Eng­lisch und Geo­gra­phie. Die Sozia­lis­tin setzt sich seit Jah­ren für Frau­en­rech­te in El Sal­va­dor ein. Im ver­gan­ge­nen Jahr kan­di­dier­te sie für DIE LINKE für den Bezirks­tag Mit­tel­fran­ken.

 

(Fotos: Arne Sei­fert)

 

Die Rede von Kath­rin Flach zur Gedenk­ver­an­stal­tung:

 

Heu­te am 15. Janu­ar 2019 jährt sich zum 100. Mal die grau­sa­me Ermor­dung von Rosa Luxem­burg und Karl Lieb­knecht. Ich begrü­ße alle, die sich aus die­sem Anlass hier mit uns ver­sam­melt haben, um die­sen bei­den Vor­den­ke­rIn­nen und Kämp­fe­rIn­nen für sozia­le Gerech­tig­keit und inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät zu geden­ken.

Von rechts­ra­di­ka­len Kräf­ten und mit Bil­li­gung der poli­ti­schen Füh­rung wur­den die bei­den in der Nacht vom 15. auf den 16. Janu­ar 1919 erschos­sen, nach­dem man sie zuerst stun­den­lang ver­hört und miss­han­delt hat­te. Die­se rechts­ra­di­ka­len Kräf­te kann man als Vor­bo­ten des­sen sehen, was etwa 15 Jah­re spä­ter rich­tig Fahrt auf­nahm: Nazi­deutsch­land mit all sei­nen schreck­li­chen Ver­bre­chen gegen die Mensch­heit und die Mensch­lich­keit.

Zeit­le­bens stan­den Rosa Luxem­burg und Karl Lieb­knecht gegen natio­na­lis­ti­sche, men­schen­ver­ach­ten­de und unso­zia­le Bestre­bun­gen. Sie tra­ten ein für eine mensch­li­che Welt, getra­gen von Soli­da­ri­tät, Mit­ein­an­der und der Mög­lich­keit zur frei­en Ent­fal­tung eines jeden ein­zel­nen Men­schen, sowohl als bril­lan­te Vor­den­ke­rIn­nen sozia­lis­ti­scher Ide­en und Kon­zep­te, aber auch ganz prak­tisch in ihrer poli­ti­schen Arbeit inner­halb von Par­tei und Gesell­schaft. Nicht sel­ten muss­ten sie für ihr Han­deln mit Haft­stra­fen und Repres­sio­nen bezah­len und abschlie­ßend sogar mit dem Tod.

100 Jah­re sind seit­her ver­gan­gen, die Welt hat sich wei­ter­ge­dreht und die Geschich­te hat ihren Lauf genom­men. Jedoch sind mit Karl und Rosa nicht ihre Visio­nen gestor­ben, denn die sind heu­te eben­so aktu­ell und rele­vant wie damals.

Die­se Visio­nen dre­hen sich um drei Schlag­wor­te, die Rosa Luxem­burgs und Karl Lieb­knechts Ein­stel­lung zum bestehen­den Sys­tem beschrei­ben und die ich mit Zita­ten ver­deut­li­chen möch­te:

Das ers­te Schlag­wort lau­tet Anti­ka­pi­ta­lis­mus.

Dazu ein Zitat von Rosa Luxem­burg:

„Die impe­ria­lis­ti­sche Kapi­ta­lis­ten­klas­se über­bie­tet als letz­ter Spross der Aus­beu­ter­klas­se die Bru­ta­li­tät, den unver­hüll­ten Zynis­mus, die Nie­der­tracht aller ihrer Vor­gän­ger. Sie wird ihr Aller­hei­ligs­tes, ihren Pro­fit und ihr Vor­recht der Aus­beu­tung, mit Zäh­nen und mit Nägeln, mit jenen Metho­den der kal­ten Bos­heit ver­tei­di­gen… sie wird lie­ber das Land in einen rau­chen­den Trüm­mer­hau­fen ver­wan­deln, als frei­wil­lig die Lohn­skla­ve­rei preis­ge­ben.“

Die­se Ana­ly­se spie­gelt unse­re Ver­hält­nis­se ziem­lich deut­lich wider. Hier­zu­lan­de wer­den Men­schen durch die viel zu nied­ri­gen Hartz-IV- Bezü­ge, durch Leih­ar­beit und Werks­ver­trä­ge und durch Armuts­ren­ten von gesell­schaft­li­cher Teil­ha­be sys­te­ma­tisch aus­ge­schlos­sen und oft reicht ein Schick­sals­schlag aus, um sich selbst in die­ser Abwärts­spi­ra­le aus Job­ver­lust, Hartz-IV, Exklu­si­on und Armut wie­der zu fin­den.

Inter­na­tio­nal zeigt sich die Aus­beu­tung und Ungleich­ver­tei­lung, die der Kapi­ta­lis­mus her­vor­ruft noch viel dras­ti­scher. Oxfam ver­öf­fent­lich­te im Janu­ar 2018 sei­ne Sta­tis­ti­ken zur welt­wei­ten Ver­mö­gens­ver­tei­lung:
42 Mil­li­ar­dä­rIn­nen besit­zen zusam­men so viel, wie die gesam­te ärme­re Hälf­te der Welt­be­völ­ke­rung. Die 3,7 Mil­li­ar­den Men­schen, die zu die­ser ärme­ren Bevöl­ke­rungs­hälf­te zäh­len, haben vom Ver­mö­gens­wachs­tum der letz­ten Jah­re kein biss­chen pro­fi­tiert und der Trend der Ungleich­ver­tei­lung ver­schärft sich immer wei­ter. Das reichs­te Pro­zent der Bevöl­ke­rung drückt sich dabei um ca. 200 Mil­li­ar­den Dol­lar Steu­er­zah­lun­gen pro Jahr. Das ist deut­lich mehr, als die 145 Mil­li­ar­den Dol­lar, die welt­weit in einem Jahr für Ent­wick­lungs­hil­fe aus­ge­ge­ben wer­den.

Kon­kret bedeu­ten die­se Zah­len aber vor allem eines: unfass­ba­res Leid.
Mehr als 800 Mil­lio­nen Men­schen hun­gern, mehr als 2 Mil­li­ar­den Men­schen sind man­gel­er­nährt, so schreibt die Welt­hun­ger­hil­fe. Hun­ger bedingt Armut, Armut bedingt Hun­ger – ein Teu­fels­kreis unter dem welt­weit beson­ders Land­lo­se und Klein­bau­ern mit Sub­sis­tenz­wirt­schaft lei­den. Auf­grund der gesund­heit­li­chen Fol­gen von Man­gel­er­näh­rung und Hun­ger bleibt denen, die dar­un­ter lei­den, nicht die Mög­lich­keit sich zu ent­wi­ckeln und zu ent­fal­ten.

Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser bleibt etwa 2 Mil­li­ar­den Men­schen ver­wehrt. Fol­ge sind Infek­ti­ons­krank­hei­ten, die teil­wei­se mit dem Tod bezahlt wer­den. Und das, weil glo­ba­le Kon­zer­ne mit der Pri­va­ti­sie­rung des soge­nann­ten flüs­si­gen Gol­des rich­tig gut ver­die­nen.

Auch der Zugang zu guter Gesund­heits­ver­sor­gung, zu Bil­dung, zu Kul­tur und Kunst ist Mil­li­ar­den Men­schen auf die­ser Welt nicht ohne wei­te­res mög­lich. Die Rei­he lässt sich end­los fort­set­zen.…

Und das, obwohl es eigent­lich genug Nah­rungs­mit­tel und genug Res­sour­cen für alle Men­schen gibt. Spe­ku­la­tio­nen um Nah­rungs­mit­tel, Boden, Was­ser und sämt­li­che Res­sour­cen und Güter sowie die Ver­schwen­dungs­sucht des kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tems ver­hin­dern jedoch eine gerech­te Ver­tei­lung.

Dar­um müs­sen wir heu­te wie vor hun­dert Jah­ren die Ver­tei­lungs­fra­ge stel­len und eine Umver­tei­lung ein­for­dern! Denn die­ses Leid, das der Kapi­ta­lis­mus ver­ur­sacht, ist nicht hin­nehm­bar! In unse­rer gemüt­li­chen Kon­sum­bla­se mag uns das zuwei­len ent­ge­hen, aber unse­re Pflicht ist es, die­sen untrag­ba­ren Zustän­den soli­da­risch ent­ge­gen­zu­tre­ten!

Das zwei­te Schlag­wort lässt sich aus dem ers­ten ablei­ten. Es lau­tet Anti­mi­li­ta­ris­mus und ich zitie­re Karl Lieb­knecht:

„Die beson­de­re Gefähr­lich­keit des Mili­ta­ris­mus ist dar­ge­legt. Dem Pro­le­ta­ri­at steht er als ein bis an die Zäh­ne bewaff­ne­ter Räu­ber gegen­über, des­sen Ulti­ma­tum aber nicht lau­tet: la bour­se ou la vie – Geld oder Leben! son­dern, die Räu­ber­mo­ral über­trump­fend: la bour­se et la vie – Geld und Leben!”

Gera­de auch hier in Deutsch­land wird durch die Rüs­tungs­in­dus­trie enorm viel Geld ver­dient. Wir gehö­ren zu den fünf Natio­nen mit dem größ­ten Waf­fen­ex­port­an­teil welt­weit und der Markt wächst, die Gewin­ne stei­gen. Terre des hom­mes gibt an, dass alle 14 Minu­ten ein Mensch durch Waf­fen des größ­ten deut­schen Pis­to­len- und Gewehr­her­stel­lers Heck­ler & Koch stirbt. Deutsch­land ist näm­lich einer der größ­ten Her­stel­ler und Expor­teu­re von Klein­waf­fen. Der ehe­ma­li­ge UN-Gene­ral­se­kre­tär Ban Ki-moon bezeich­ne­te Klein­waf­fen als die Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fe des 21. Jahr­hun­derts, denn 95 von 100 Kriegs­op­fern wer­den durch eben sol­che Waf­fen getö­tet und auch in befrie­de­ten Gebie­ten zie­hen die­se Waf­fen eine Schnei­se des Todes hin­ter sich her: In mei­ner zwei­ten Hei­mat El Sal­va­dor wer­den pro Jahr etwa 6500 Men­schen in bru­ta­len Ban­den­krie­gen ermor­det, davon der Groß­teil durch Klein­waf­fen.

Das Geld, dass durch den Ver­kauf von Waf­fen gene­riert wird, ist wohl das Schmut­zigs­te, das der Kapi­ta­lis­mus zu bie­ten hat. Und den­noch wer­den Abkom­men und Ver­spre­chen, an beson­ders bru­ta­le Staa­ten nicht zu expor­tie­ren oder die Rüs­tungs­ex­por­te in Zukunft ein­zu­schrän­ken, immer und immer wie­der gebro­chen. So belie­fert z.B. Rhein­me­tall, trotz des von der Regie­rung ver­häng­ten Export­stopps nach Sau­di Ara­bi­en wei­ter an die dor­ti­ge Regie­rung, nur eben indi­rekt über Toch­ter­fir­men im Aus­land.

Geld und Leben – das ist der Wahl­spruch der Rüs­tungs­in­dus­trie im Kapi­ta­lis­mus, wie Karl Lieb­knecht so tref­fend ana­ly­siert hat. An den Pro­fi­ten die­ser Indus­trie klebt das Blut von Mil­lio­nen von Men­schen, denn der Krieg ist ein sehr pro­fi­ta­bles Geschäfts­feld.

Karl Lieb­knecht kri­ti­sier­te zu sei­ner Zeit ganz ähn­li­che Mecha­nis­men, die im Blut­ver­gie­ßen des ers­ten Welt­kriegs gip­fel­ten. Als einer von weni­gen Par­la­men­ta­ri­ern stell­te er sich gegen die Ver­ga­be wei­te­rer Kriegs­kre­di­te und damit gegen noch mehr Blut­ver­gie­ßen und bezahl­te dafür mit einer Haft­stra­fe.

Auch wir sind auf­ge­for­dert, uns klar und deut­lich gegen das welt­wei­te sinn­lo­se Blut­ver­gie­ßen auch durch deut­sche Waf­fen und deut­sche Kriegs­be­tei­li­gung, gegen aus­beu­te­ri­sche Krie­ge und gegen die­se Kriegs­in­dus­trie zu stel­len!

Und damit kom­me ich auch schon zum drit­ten Schlag­wort: dem Anti­im­pe­ria­lis­mus. Den umschreibt Rosa Luxem­burg so:

„Die Völ­ker sol­len und kön­nen ohne Unter­schied der Ras­se und Far­be zusam­men in Frie­den leben. Nur dann kann man von Kul­tur reden, wenn Ban­de der Soli­da­ri­tät die Völ­ker umschlin­gen. Solan­ge die Aus­beu­tung des Men­schen durch den Men­schen nicht abge­schafft ist, ist die­se Soli­da­ri­tät nicht mög­lich.“

Zusam­men, ohne Unter­schied in Frie­den leben, die­sen Traum tei­le ich auch.
Statt­des­sen schau­en wir aber hier, in unse­rer beque­men Kon­sum­bla­se, die uns vor­gau­kelt, dass ja eigent­lich alles bes­tens sei, wenn wir uns nur nicht die But­ter vom Brot klau­en las­sen, ver­ächt­lich auf eben jene her­ab, die vor der kapi­ta­lis­ti­schen Mensch­heits­ka­ta­stro­phe flüch­ten, wel­che Hun­ger, Was­ser­knapp­heit, Umwelt­zer­stö­rung, Krieg und jedes erdenk­li­che Elend aus­löst. Wir dis­ku­tie­ren über Ober­gren­zen, und ver­wen­den zyni­sche Begrif­fe wie „Wirt­schafts­flücht­lin­ge“.

Um aber die Aus­beu­tung von Mensch zu Mensch abzu­schaf­fen, müs­sen wir uns vor allem eine Fra­ge stel­len, anstatt in rech­te Ecken zu rücken und den Neu­an­kömm­lin­gen nicht mal die But­ter auf dem Brot zu gön­nen: Die Klas­sen­fra­ge.

Denn die­je­ni­gen, die sich hier eine bes­se­re Zukunft wün­schen und vor Krieg, Armut und Hun­ger bis nach Euro­pa geflo­hen sind, die­je­ni­gen, die in Kriegs­ge­bie­ten täg­lich um ihr Leben ban­gen, die­je­ni­gen, die pro Tag nur eine Scha­le Reis zu essen haben und uns, die unter Hartz IV ‑Sank­tio­nen oder unfai­ren Arbeits­be­din­gun­gen lei­den, eint mehr, als es den Anschein macht. Wir sind die arbei­ten­de Mehr­heit die­ser Welt, tag­täg­lich sind wir dar­auf ange­wie­sen, man­che drin­gen­der, man­che weni­ger drin­gend, dass unser Kör­per brav sei­nen Dienst ver­rich­tet, damit wir die Res­sour­cen erwirt­schaf­ten kön­nen, um ein biss­chen teil­ha­ben zu kön­nen am gesell­schaft­li­chen Leben, manch­mal auch nur, um zu über­le­ben.

Anstatt uns gegen­ein­an­der aus­spie­len zu las­sen, soll­ten wir die­se Gemein­sam­keit her­vor­he­ben und soli­da­risch für eine bes­se­re Welt ein­tre­ten ohne den Kapi­ta­lis­mus, der sys­te­ma­tisch aus­beu­tet, den Schwä­che­ren fal­len lässt und den Stär­ke­ren immer noch mehr stärkt.

Wir als Arbei­ter­klas­se gehö­ren zusam­men, egal woher wir kom­men und wohin wir gehen und wo wir uns gera­de auf­hal­ten. Dar­um ist die inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät das obers­te Gebot und sie endet nicht an Lan­des­gren­zen, sie kennt kei­ne Ober­gren­zen, son­dern sie kennt das soli­da­ri­sche Stre­ben nach und Zusam­men­hel­fen für eine bes­se­re Welt!

Und auch wenn der heu­ti­ge Anlass der Kund­ge­bung trau­rig ist, wenn sich in der Welt seit Rosa Luxem­burgs und Karl Lieb­knechts Tod schein­bar nicht viel zum Bes­se­ren ver­än­dert hat, rech­te Het­ze wie­der salon­fä­hig ist und Soli­da­ri­tät für vie­le unse­rer Men­schen ein Fremd­wort zu sein scheint, so erfüllt mich die­ser Abend den­noch mit Hoff­nung. Denn dass ihr hier seid, zeigt, dass Rosas und Karls Ide­en und ihre Zie­le auch heu­te noch rele­vant sind. Auch ihr seid der fes­ten Über­zeu­gung , dass eine bes­se­re Welt mög­lich ist und genau die­se Über­zeu­gung ist der Grund, war­um wir trotz der Käl­te und des unge­müt­li­chen Wet­ters hier drau­ßen ste­hen und uns dar­an zurück­er­in­nern, was heu­te Nacht vor hun­dert Jah­ren gesche­hen ist.

In die­sem Sin­ne möch­te ich mit einem Zitat von Rosa Luxem­burg abschlie­ßen:

„So ist das Leben und so muss man es neh­men, tap­fer, unver­zagt und lächelnd — trotz alle­dem.“

Kath­rin Flach Gomez

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Mit über 100.000 Unter­schrif­ten gegen den Pfle­ge­not­stand

 

Ates Gür­pi­nar, Spit­zen­kan­di­dat DIE LINKE. Bay­ern, dankt den Betei­lig­ten für ihre „regel­rech­te Sam­mel­wut“.  Par­tei­mit­glie­der, Bürger*innen und nicht zuletzt die Kolleg*innen in den Kran­ken­häu­sern selbst haben in zwei Mona­ten in ganz Bay­ern 102.137 Unter­schrif­ten für das Volks­be­geh­ren gegen den Pfle­ge­not­stand gesam­melt. Damit konn­te das Volks­be­geh­ren vier­mal so vie­le Stim­men sam­meln, wie eigent­lich nötig gewe­sen wären. Mehr Unter­schrif­ten für ein Volks­be­geh­ren kamen in Bay­ern noch nie zusam­men. „Die Mas­se der Unter­zeich­nen­den macht deut­lich, wel­che Rele­vanz und Bri­sanz das The­ma Pfle­ge für die Men­schen im Frei­staat Bay­ern hat“, sagt Ates und emp­fiehlt der CSU und der kom­men­den Regie­rung ange­sichts der brei­ten Unter­stüt­zung, den „Pfle­ge­not­stand mit der not­wen­di­gen Ernst­haf­tig­keit“ anzu­ge­hen.

Mit dem Volks­be­geh­ren reagiert die DIE LINKE. Bay­ern – gemein­sam mit SPD und Grü­nen – auf die zuneh­mend kri­ti­sche Situa­ti­on in baye­ri­schen Kran­ken­häu­sern. Das Pfle­ge­per­so­nal ist über­las­tet und unter­be­zahlt. Nur weni­ge Men­schen ent­schei­den sich daher, Gesund­heits- oder Krankenpfleger*in zu wer­den. Gleich­zei­tig schei­den immer mehr älte­re Pfleger*innen aus. Die Nürn­ber­ger Land­tags­kan­di­da­tin Debo­ra Pihan ist Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­rin. Sie kennt die Situa­ti­on in gewinn­ori­en­tier­ten baye­ri­schen Kran­ken­häu­sern daher sehr genau: „Die­ser Zustand, der auch in baye­ri­schen Kran­ken­häu­sern und Pfle­ge­hei­men herrscht, gefähr­det nicht nur die Gesund­heit der Pati­en­ten und Pati­en­tin­nen, son­dern auch die der Pfle­gen­den.“ Im nächs­ten baye­ri­schen Land­tag wür­de Debo­ra sich des­halb ins­be­son­de­re bei die­sem The­ma ein­brin­gen.

 

Und wie geht es wei­ter mit dem Volks­be­geh­ren?

Die gesam­mel­ten Unter­schrif­ten sind natür­lich nur ein Anfang. Noch ist es ein lan­ger Weg, bis aus dem Begeh­ren auch ein ver­bind­li­cher Volks­ent­scheid wird. Ates betont, dass DIE LINKE. ihre Unter­stüt­zung für das Volks­be­geh­ren wei­ter inten­si­vie­ren müs­se. Und auch für die Zeit nach der Land­tags­wahl am 14. Okto­ber steht der Plan fest: „Wir wer­den die not­wen­di­gen Refor­men für Bay­erns Kran­ken­häu­ser in das Par­la­ment tra­gen“. Da stim­men ihm sicher auch die mit­tel­frän­ki­schen Kandidat*innen der LINKEN zu. 

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Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt – ret­tet die Bie­nen!

 

Vom 31. Janu­ar bis 13. Febru­ar läuft die Ein­tra­gungs­frist für das  Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt. DIE LINKE unter­stützt die­ses Volks­be­geh­ren.

Wir alle haben die Ver­ant­wor­tung gegen­über uns selbst, unse­ren Mit­men­schen und vor allem gegen­über den kom­men­den Genera­tio­nen die Umwelt zu schüt­zen. Ein intak­tes Öko­sys­tem ist für alle Lebe­we­sen als Lebens­grund­la­ge unver­zicht­bar.


Die baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung erweist sich als wil­li­ger Voll­stre­cker der Inter­es­sen der Agro­che­mie-Kon­zer­ne und Agrar-Indus­trie, die rück­sichts­los, für ihre Gewinn­ma­xi­mie­rung unse­re Umwelt zer­stö­ren. Jüngst hat­te die CSU durch den dama­li­gen Minis­ter Chris­ti­an Schmidt der wei­te­ren Ver­wen­dung von Gly­pho­sat zustimmt und damit gegen die Abspra­che mit zustän­di­gen Minis­te­ri­en gehan­delt. Die Lan­des­re­gie­rung steht beim The­ma Umwelt­schutz nicht auf der Sei­te der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Sie  unter­wirft sich der Pro­fit­gier der Kon­zer­ne und deren Finanz­in­ves­to­ren, anstatt den Wil­len der Bevöl­ke­rung umzu­set­zen.


Damit kann Schluss sein wenn Du dich zwi­schen dem 31. Janu­ar und dem 13. Febru­ar mit dei­ner Stim­me ein­setzt für:

●     den Schutz der Arten­viel­falt

●     den Erhalt bio­lo­gi­scher Schutz­ge­bie­te

●     eine stär­ke­re Regu­lie­rung von Umwelt­gif­ten

●     mehr bio­lo­gi­sche Land­wirt­schaft

●     ech­te Trans­pa­renz im Umwelt­schutz

10% der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Bay­ern müs­sen das Volks­be­geh­ren unter­stüt­zen, damit wird die Lan­des­re­gie­rung gezwun­gen die  for­mu­lier­ten For­de­run­gen als Gesetz zu beschlie­ßen.

 

Jede Stim­me zählt!


So geht geleb­te Demo­kra­tie und wir als DIE LINKE fin­den, dass es sich lohnt, für den Schutz der baye­ri­schen Umwelt zu kämp­fen.


Also trag Dich ein – ret­te die Bie­nen!

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Volks­be­geh­ren fin­dest du hier.

 

 

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