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Nach Antrag der Linken: 40.000-Euro-Zuschuss fürs Altstadtfest vorerst vom Tisch

Kathrin Flach Gomez

Nürnberg, [30.09.2026] – Nach einem Antrag und scharfer Kritik der Stadtratsliste Die Linke ist der geplante städtische Zuschuss von 40.000 Euro für das Nürnberger Altstadtfest vorerst von der Tagesordnung genommen worden.

Für Die Linke war die geplante Sonderzahlung angesichts der aktuellen Haushaltssperre nicht vermittelbar: Während freie Träger seit Jahren um eine auskömmliche Finanzierung für dringend notwendige Beratungs- und Hilfsangebote kämpfen und an Schulen Klassenfahrten, Bücher-Ersatz oder Theaterprojekte am Geld scheitern, sollte für eine kommerziell und gastronomisch geprägte Großveranstaltung kurzfristig eine freiwillige städtische Leistung fließen.

„Nach unserem Antrag warb Wirtesprecher Christian Wagner, selbst Kuhstallwirt auf dem Altstadtfest, bei uns persönlich für den Zuschuss. Gleichzeitig sollen die Beiträge der bestehenden Gastronomen nach dem vorgelegten Konzept ausdrücklich nicht weiter steigen. Vereinfacht gesagt: Die Wirte sollen nicht mehr zahlen, die Stadt dafür 40.000 Euro. In Zeiten einer Haushaltssperre ist das eine bemerkenswerte Vorstellung von Prioritäten“, erklärt Stadträtin Kathrin Flach Gomez.

Flach Gomez führt weiter aus: „Soziale Träger finanzieren mit städtischen Zuschüssen Beratung und konkrete Hilfe, Bildung ermöglicht Teilhabe für alle. Die Stadt ist dagegen nicht dafür da, das wirtschaftliche Risiko einer Veranstaltung abzusichern, auf der private Gastronomen Geschäfte machen. Dass der Zuschuss nach unserem Widerspruch jetzt erst einmal vom Tisch ist, ist deshalb die einzig richtige Konsequenz.“

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