DIE LINKE im Nürnberger Stadtrat fordert Gebührenbefreiung für Nürnberger Bürger auf dem Trempelmarkt

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE hat einen Antrag zur Gebührenbefreiung für Nürnberger Bürgerinnen und Bürger auf dem Trempelmarkt eingereicht. Ziel ist es, allen Einwohnern die Teilnahme an diesem traditionsreichen Markt zu ermöglichen und die soziale sowie nachhaltige Bedeutung des Trempelmarkts zu stärken.

Der Trempelmarkt ist nicht nur einer der größten Flohmärkte Deutschlands, sondern auch eine wichtige Institution des gemeinschaftlichen Austauschs und der Nachhaltigkeit. Gerade für Privatpersonen, die gebrauchte Waren weitergeben und so zur Ressourcenschonung beitragen möchten, stellt die derzeitige Gebühr von 10,80 Euro pro laufendem Meter eine erhebliche finanzielle Hürde dar. Besonders Menschen mit geringem Einkommen, darunter Sozialhilfeempfänger, Studierende und Rentner, sind dadurch in ihrer Teilhabe eingeschränkt.

„Der Trempelmarkt ist mehr als nur ein Verkaufsort – er ist ein sozialer Treffpunkt und ein Ort des nachhaltigen Wirtschaftens. Mit der Gebührenbefreiung für Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ermöglichen wir mehr Menschen, Teil dieser wichtigen Tradition zu sein und aktiv zur Wiederverwendung von Gebrauchsgegenständen beizutragen“, so Stadträtin Kathrin Flach Gomez.

Auch Stadtrat Titus Schüller hebt die kulturelle Bedeutung des Trempelmarktes hervor: „Der Trempelmarkt ist eine langjährige Nürnberger Tradition, die generationsübergreifend begeistert. Wir wollen sicherzustellen, dass wirklich alle Nürnbergerinnen und Nürnberger daran teilhaben können – unabhängig vom Geldbeutel.“

DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass Nürnberg eine sozial gerechte und nachhaltige Stadt bleibt. Die Gebührenbefreiung wäre ein kleiner aber wichtiger Schritt, um den Trempelmarkt weiterhin als inklusiven, lebendigen und traditionsreichen Ort zu erhalten.