Behandlung Kriegsverletzter aus der Ukraine in Nürnberg

Als Stadt des Friedens und der Menschenrechte trägt Nürnberg eine besondere Verantwortung für den Schutz von Kriegsopfern und für die Wahrung humanitärer Grundsätze. Die Stadt hat sich historisch und politisch dazu verpflichtet, Menschenrechte aktiv zu fördern und Opfern von Krieg und Gewalt beizustehen. Dies darf sich nicht nur in symbolischen Erklärungen zeigen, sondern muss auch praktische Konsequenzen haben – insbesondere in der medizinischen Versorgung von Kriegsverletzten.

Neben der rein medizinischen Behandlung stellt sich die Frage, ob die betroffenen Soldatinnen und Soldaten auch langfristig eine menschenwürdige Perspektive erhalten. Es muss verhindert werden, dass sie lediglich „zusammengeflickt“ und dann wieder in den Krieg geschickt werden. Daher ist es unerlässlich, dass sie über ihre asylrechtlichen Möglichkeiten informiert werden und dass ihnen eine psychosoziale Betreuung zur Verarbeitung ihrer Erlebnisse zur Verfügung steht.

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE hat dazu einen Antrag an den Bürgermeister gestellt.