Wahl­pro­gramm Armut


Armut

In den letz­ten 10 Jah­ren ist die Armuts­quo­te um 2 Pro­zent­punk­te gestie­gen. 14,3 % der Nürnberger*innen leben heu­te in Armut. Für DIE LINKE ist klar: Das darf es in unse­rer rei­chen Stadt nicht geben.

Dar­um set­zen wir uns für eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller Men­schen ein. Wir wer­den alle Spiel­räu­me nut­zen, um die Situa­ti­on der Men­schen zu ver­bes­sern, die auf Sozi­al­leis­tun­gen ange­wie­sen sind.

In den Job­cen­tern darf es kei­ne Sank­tio­nen für Hartz-IV-Betrof­fe­ne geben und die Miet­ober­gren­zen müs­sen um min­des­tens 30% ange­ho­ben wer­den. Eben­so darf es nicht sein, dass Strom oder Gas durch die N‑ERGIE abge­schal­tet wer­den.

  • Mehr Stel­len im Job­cen­ter und Absen­kung des Betreu­ungs­schlüs­sels
  • Mehr Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te, wie z.B. Hil­fe beim Aus­fül­len von Anträ­gen
  • Fach­li­che und psy­cho­lo­gi­sche Schu­lung der Mitarbeiter*innen
  • Kei­ne Andro­hung und Anwen­dung von Sank­tio­nen für Hartz-IV-Empfänger*innen
  • Kei­ne Sper­run­gen oder Zwangs­um­zü­ge
  • Kei­ne Abschal­tun­gen von Strom oder Gas durch die N‑ERGIE
  • Ein­be­zug der tat­säch­li­chen Strom­kos­ten in die „Kos­ten der Unter­kunft“ und Erhö­hung der Miet­ober­gren­zen um min­des­tens 30%
  • Indi­vi­du­el­le Fort­bil­dun­gen und kei­ne Ver­mitt­lung in Leih­ar­beits­fir­men
  • Kos­ten­lo­ses Inter­net, Dru­cker und Kopie­rer in jedem Job­cen­ter
  • Ein­rich­tung einer unab­hän­gi­gen Clea­ring­stel­le als Ansprech­part­ne­rin bei Pro­ble­men mit Sozi­al­leis­tun­gen
  • Bei Beset­zung der Clea­ring­stel­le: Vor­schlags­recht von Gewerk­schaf­ten und Sozi­al­ver­bän­den
  • Aus­bau von unab­hän­gi­gen, kom­mu­nal finan­zier­ten Sozi­al­be­ra­tungs­stel­len (Mo. — Fr. mit meh­re­ren Sozialberater*innen)

Muti­ge Sozi­al­po­li­tik für muti­ge Men­schen

Unser Pro­gramm zur Kom­mu­nal­wahl in Nürn­berg