Aktuelle Veranstaltungen

Am 3.4.16 demonstriert die rassistische Initiative "Sichere Heimat" am Jakobsplatz. Gegenproteste finden ab 13.30 Uhr statt. Anmelderin ist DIE LINKE.

Am 7.4.16 marschiert Pegida Nürnberg. Gegenprotest ab etwa 18.30 Uhr, Ort noch unklar.

Die skandalöse Nazidemonstration am 1. Mai ist derzeit abgesagt. Wir rechnen jedoch mit einer erneuten Anmeldung.

Das Bündnis "Nürnberg stellt sich quer - Naziaufmarsch verhindern!" bereitet sich vor. Homepage: www.nbg-quer.tk

Bitte achtet auf aktuelle Informationen auf der Homepage www.nazistopp-nuernberg.de

 

 

Ob TTIP,TISA oder CETA: Wir bleiben für euch dran!

Der Widerstand gegen die undemokratischen, arbeitnehmer- und verbraucherfeindlichen "Freihandelsabkommen" TTIP, CETA, TISA, ... wächst. Aber auch die Gegenoffensive der Wirtschaftsverbände läuft auf Hochtouren. 

Über zwei Millionen europäische Bürger haben schon die "Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA" unterzeichnet. Unterzeichne auch du, um eine weitere Umverteilung zu deinem Nachteil zu verhindern.

Hier unterzeichnen!

Gemeinsam gegen Rassisten!

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Samstag, den 19. März laufen die Nazis von Nügida / Die Rechte vor dem Karl-Bröger-Haus (Karl-Bröger-Str. 9) auf. Sie fordern ein Verbot von SPD, Grünen und linker Gewerkschaften. Als RednerInnen sind angekündigt der Münchner Stadtrat der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ und ehemalige NPD-Landesvorsitzende Karl Richter sowie Sigrid Schüssler, Spitzenkandidatin der NPD bei den letzten Landtagswahlen.

Eine Gegenkundgebung (organisiert durch die SPD) findet ab 15 Uhr statt. DIE LINKE wird mit Fahnen vor Ort sein. Sei dabei. Auf die Straße gegen Nazis!

Wichtig ist in diesem Fall auch der historische Kontext: Am 9. März 1933 stürmten SA und SS unter dem Kommando von Julius Streicher gemeinsam mit Polizeieinheiten das damalige sozialdemokratische Zentrum und Druckereigebäude der Fränkischen Tagespost und zerstörten Einrichtung und Maschinen.

Ostermarsch und Friedens-Fahrrad-Fahrt

Ostermarsch

Wann? Ostermontag, 28. März 2016 um 12.45 Uhr

Wo? Ostermarschkundgebung in Fürth

 

Friedens-Fahrrad-Fahrt 

Wann? ca. 13.30

WoOstermarschkundgebung in Fürth

Route?

Fürth, Auferstehungskirche

Hiroshima-Denkmal im Stadtpark

Nürnbergerstraße 

Kopernikusplatz in Nürnberg (Ostermarsch Nürnberg - Süd)

 

Wir stimmen gegen Krieg

 

Es gibt jede Menge gute Gründe um auf die Straße zu gehen. In der Ukraine hält der Waffenstillstand mehr schlecht als recht. In der Türkei werden kurdische Gebiete pogromartig verwüstet. Die Bundesregierung schweigt zur gewaltsamen Unterdrückung der Kurden und anderer Oppositioneller, weil Erdogan im Gegenzug Flüchtlinge aufhalten soll. Die in Deutschland stationierten US- Atomwaffen werden modernisiert. Die Bundeswehr feiert ihr 60-jähriges Bestehen mit einer großen Werbeoffensive um junge Menschen zu gewinnen. Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung und Soziales. Und dann gibt es noch einen Punkt mit besonderer Brisanz:

Krieg in Syrien

Der Bundestag hat im Dezember 2015 beschlossen die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Diese Kriegsbeteiligung ist grundgesetz- und völkerrechtswidrig. Der „Krieg gegen den Terror“, angefangen in Afghanistan, hat nur neuen Terror hervorgebracht. Deutschland ist nun eine von unzähligen Kriegsparteien im Syrienkrieg. Keinem Staat geht es dabei um Schutz der Menschenrechte, sondern um Sicherung seiner Interessen in der Region. Seit langem werden deutsche Waffen im großen Umfang in die Region exportiert. Der Einsatz dieser Waffen zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Betroffen ist vor allem die Bevölkerung Syriens. Für viele Menschen ist Flucht der einzige Ausweg. Solange dieser Krieg anhält, solange werden Menschen davor flüchten: Über Zäune, Mauern und Meere. Bis in Syrien Frieden herrscht, werden viele weitere in diesem Krieg und auf der Flucht vor ihm sterben.

 

Deshalb fordern wir:

NEIN zu deutschem Militär in Syrien!

JA zu politischen Lösungen!

 

Wir fordern von der Bundesregierung:

1.)  Den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Syrien und der Türkei. Beendigung der deutschen Unterstützung für Erdogan`s Krieg gegen die Kurden.

2.)  Stopp aller Waffenlieferungen einschließlich Lizenzen.

3.)  Humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten.

4.)  Auf ihre regionalen Verbündeten, besonders die Türkei, Saudi Arabien und Katar, Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung des IS und anderer Terrororganisationen einstellen.

5.)  Sich für einen Waffenstillstand als Voraussetzung einer politischen Lösung einzusetzen: Die Menschen in Syrien müssen selbst über ihre Zukunft bestimmen können.

Der Tag nach den Landtagswahlen.

Wir sind enttäuscht, aber auch motiviert weiter für die richtige Sache zu streiten!

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

im Beisein der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt diskutierte unser Parteivorstand heute die Ergebnisse der Landtagswahlen. Das Ergebnis stellt einen deutlichen Rechtsruck dar. Die AfD konnte sich erfolgreich als Adresse des Protestes gegen das Establishment präsentieren, dabei nahmen Wählerinnen und Wählern es offenbar billigend in Kauf, dass sie nationalistische und rassistische Positionen mitwählten, für viele Wählerinnen und Wähler der AfD war das rassistische Politikangebot aber auch wahlentscheidend. Alle Bundestagsparteien haben (mit der Ausnahme Kretschmann und Dreyer) verloren.

Für DIE LINKE sind die Ergebnisse enttäuschend. Trotz sehr engagierter und geschlossener Wahlkämpfe, für die wir den Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern danken, konnten die Wahlziele nicht erreicht werden.

DIE LINKE wird weiter Haltung in der Flüchtlingsfrage zeigen und dies mit den Fluchtursachen Krieg, Waffenexporte und Ausbeutung verbinden. Unsere Stimme für Weltoffenheit und Menschlichkeit wird weiter gebraucht! In den nächsten Wochen werden wir darüber sprechen, wie wir mit der Entwicklung der Gesellschaft weiter umgehen wollen. Wie organisieren wir den Schutz der Demokratie? Wie können wir die Protestwähler, Enttäuschten und Abgehängten besser erreichen?

Klar ist jedenfalls, dass es eine gestärkte LINKE braucht. Sprecht mit euren Freundinnen und Freunde. Vielleicht wollen sie als Reaktion auf den Rechtsruck Mitglied bei uns werden? Hier findet ihr das Beitrittsformular: www.die-linke.de/nc/partei/eintreten/eintrittserklaerung

8. März 2016

"Personalmangel im Krankenhaus gefährdet ihre Gesundheit"

Unsere Aktion zum Internationalen Frauentag und der angespannten Lage im Pflegebereich

Am internationalen Frauentag und auch im Rest des Jahres sind wir aktiv für gute Arbeit und ein gutes Leben. Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

Dieses Jahr besuchten wir in Nürnberg das Klinikum Nord & Süd, das Martha-Maria-Krankenhaus und mehrere Seniorenheime. Und natürlich waren wir auch am Fürther Klinkum. Denn Pflege ist weiblich, unterbesetzt und unterbezahlt. Das wollen wir ändern. Für mehr Personal und gerechte Bezahlung!In Deutschland werden immer mehr Patienten von immer weniger Pflegepersonal betreut. In Bayern stieg die Zahl der zu betreuenden Patienten pro MitarbeiterIn in den vergangenen zwölf Jahren von 54 auf 60. Laut Angaben der Gewerkschaft ver.di fehlen in den Krankenhäusern inzwischen über 100.000 Stellen.

Diese Arbeitsverdichtung betrifft insbesondere Frauen, denn: Rund 80 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitsbereich sind weiblich. Daher stellt der Kreisverband Nürnberg-Fürth den Internationalen Frauentag 2016 unter das Motto „Personalmangel im Krankenhaus gefährdet ihre Gesundheit“.

Mit unserer kreativen Aktion haben wir der Forderung nach mehr Personal in der Krankenpflege Ausdruck verliehen: Ausgestattet mit Krankenhausbett und Parkuhr haben wir die schwindende Zeit, die den KrankenpflegerInnen für die Patienten bleibt, symbolisiert. Zudem hat der Nürnberger Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg und der Stadtrat Titus Schüller das Sakko mit einem Arztkittel getauschen und den Kolleginnen fairtrade Rose überreicht. Trotz der Kälte hatten wir dabei viele Gespräche über Frauenrechte, Arbeitsbedingungen und die Belastung durch den Pflegenotstand.